Sonntag, 03.05.2026, 16:00 - 18:00
Die Mongolei ist ein Land der Superlative. Fast 5-mal so groß wie Deutschland ist sie mit 3 Millionen Einwohnern gleichzeitig der am dünnsten besiedelte Staat der Welt. Hier herrschen extreme Temperaturen mit Permafrostböden im Norden und heißem Wüstenklima im Süden.
Während vor etwa 800 Jahren Dschingis Khan und seine Nachfolger von hier aus den größten Teil der bekannten Welt beherrschten – von Japan bis Ostdeutschland – ist die heutige Republik Mongolei, eingeklemmt zwischen den beiden Supermächten China und Rußland, ein Binnenland ohne Verbindung zur restlichen Welt. Dennoch ist es ihr dank einer vorsichtigen Außenpolitik stets gelungen, die Selbständigkeit und die Demokratieform zu wahren. Neu entdeckte reiche Bodenschätze wecken dabei Begehrlichkeiten nicht nur der unmittelbaren Nachbarn….
Kersten Hochbaum hat dieses Land kürzlich bereist und schildert seine Eindrücke.
