Sonntag, 23.11.2025, 16:00 - 18:00
Aus der Perspektive unserer Zeit ist die Entdeckung, Eroberung und Kolonialisierung Amerikas durch Europa ein fortwährender Skandal. Was allerdings heute im Rahmen einer heutigen Dekolonialisierung an Argumenten vorgetragen wird, ist keineswegs neu. Bereits die Zeitgenossen des Kolumbus zerbrachen sich den Kopf über Recht und Unrecht dessen, was spanische Söldner und Siedler jenseits des Atlantiks veranstalten. Und vor allem: Die somit entfachte Diskussion brachte Ergebnisse. Mit der kolonialethischen Debatte im Spanien des 16. Jahrhunderts beginnt das moderne Bewußtsein der Menschenrechte.
Referent: Raimund Allebrand, Publizist und Geschäftsführer der AFIB-Arbeitsgemeinschaft für interkulturelle Begegnung e.V. in Bonn
